Technischer Leitfaden mit Quellen · ROLL Lab
Papphülsen für jede Anwendung
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| Anwendung | Typischer Innen-Ø | Typische Wand | Worauf es ankommt |
|---|---|---|---|
| Stretchfolie und flexible Folien | 76 mm (3") | 8–15 mm | Radialdruckfestigkeit, Steifigkeit Innen-Ø |
| Papier, Tissue, Karton | 76–152 mm | 10–15 mm und mehr | Flat Crush, Biegung, kritische Drehzahl |
| Textil und Vliesstoff | verschieden, 3" und 6" für Vlies | 3–8 mm | Oberfläche, Sauberkeit |
| Klebebänder und Etiketten | 25, 40, 76 mm | 3–6 mm | sauberer Schnitt |
| Aluminium und Metalle | 152 mm und mehr | 12–20 mm | hohe Lasten, Radialdruck |
| Säulenschalungen | 150–1.200 mm | 3–12 mm | Dichtheit gegen das Wasser im Beton |
Branchenübliche Richtwerte: Das richtige Maß hängt von Rolle und Maschine ab.
Häufige Fragen
Welche Hülse für Stretchfolie?
Für Handrollen reichen leichte Hülsen mit 50–76 mm; für Maschinenrollen und Jumbos nimmt man 3" mit geprüfter Radialdruckfestigkeit, weil die Folie tagelang nachschrumpft und drückt. Das radiale Duell im ROLL Lab vergleicht den Wickeldruck mit der Festigkeit der Hülse.
Welche Hülse für Papier und Tissue?
Schwere, breite Rollen brauchen dicke Wände, gute Biegesteifigkeit und bei hoher Geschwindigkeit einen Blick auf die kritische Drehzahl (Schwingungen). Üblich sind 3" und 6" mit Wänden von 10 bis 15 mm und mehr.
Welche Hülse für Klebebänder und Etiketten?
Kleine Innendurchmesser (25, 40, 76 mm), dünne Wände und vor allem ein sauberer Schnitt ohne Staub und Grat, weil die Hülse zusammen mit der Rolle geschnitten wird.
Wie funktionieren Säulenschalungen aus Pappe?
Es sind Rohre mit großem Durchmesser (von etwa 150 bis über 1.000 mm) und beschichteter Innenseite, die mit Beton gefüllt und nach dem Abbinden abgerissen werden. Sie sind verlorene Schalung und ergeben runde Stützen ohne Fugen.
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